Du kommst vom Fachkongress zurück, in der Jackentasche zwölf Visitenkarten, im Kopf ein halbes Dutzend guter Gespräche. Zwei Tage später weißt du noch die Namen, aber nicht mehr, wem du was versprochen hast. Eine gute Follow-up-Mail setzt genau hier an: Sie greift das Gespräch auf, liefert, was du zugesagt hast, und schlägt einen klaren nächsten Schritt vor. Dieser Ratgeber zeigt dir, wann du sie schickst, wie sie aufgebaut ist und was rechtlich gilt.
Dazu bekommst du Vorlagen für die Follow-up-Mail nach Networking-Event, Messe und Stammtisch sowie für die Nachfrage, wenn keine Antwort kommt.
Das Wichtigste in Kürze:
- Eine Follow-up-Mail knüpft an ein konkretes Gespräch an, liefert das Versprochene und schlägt einen klaren nächsten Schritt vor.
- Als Praxis-Rat gilt ein Fenster von ein bis zwei Werktagen nach dem Event, bei mehrtägigen Messen eher nach dem letzten Messetag.
- Boothby (2018) zeigt, dass Menschen nach Gesprächen unterschätzen, wie sehr ihr Gegenüber sie mochte. Kumar (2018) findet Ähnliches beim Ausdruck von Dank.
- Notiere Anlass, Thema, Versprechen, ein persönliches Detail und den nächsten Schritt noch am selben Tag.
- Werbung per E-Mail braucht nach § 7 UWG eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, eine übergebene Visitenkarte ist keine Einladung in deinen Newsletter.
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Inhalt
- Was ist eine Follow-up-Mail?
- Warum sich die Follow-up-Mail lohnt
- Was du direkt nach dem Gespräch notierst
- Wann du die Follow-up-Mail schickst
- So baust du eine Follow-up-Mail auf
- Vorlagen für Event, Messe und Stammtisch
- Nachfassen, wenn keine Antwort kommt
- Was du rechtlich in der Follow-up-Mail schicken darfst
- Typische Fehler in der Follow-up-Mail
- Follow-ups als Routine statt Kraftakt
- So geht es mit Relavo
Was ist eine Follow-up-Mail?
Eine Follow-up-Mail ist die persönliche Nachricht, die du nach einem Gespräch, Termin oder Event schickst, um an den Kontakt anzuknüpfen. Auf Deutsch passt am ehesten „Nachfass-Mail“. Der Duden führt das Wort mit Bindestrich als „das Follow-up“, allerdings in einer engeren Bedeutung: als Veranstaltung zum Auffrischen und Vertiefen eines Seminarthemas.
Näher am Vertriebsalltag liegt das Verb „nachfassen“. Der Duden nennt dafür unter anderem die Bedeutung, durch weitere Fragen einer Sache auf den Grund zu gehen. Im Marketing meint er damit, bei Empfängern eines Werberundschreibens nachzuhaken, die nicht reagiert haben. Für Selbstständige nach einem Event greift das zu kurz.
Deine Follow-up-Mail folgt nicht auf eine Massensendung, sondern auf ein echtes Gespräch. Genau das macht sie wirksam: Sie ist persönlich, konkret und bezieht sich auf etwas, das nur ihr beide wisst. Von einer Nachfrage-E-Mail spricht man meist, wenn auf eine erste Nachricht keine Antwort kam. Ein Follow-up-Termin ist dagegen der vereinbarte Folgetermin, also oft das Ziel deiner Mail.
Warum sich die Follow-up-Mail lohnt
Viele schieben die Mail auf, weil sie sich aufdringlich anfühlt. Die Forschung spricht dafür, dass dieses Gefühl oft täuscht. Boothby und Kollegen (2018) untersuchten, wie Menschen nach einem Gespräch einschätzen, was ihr Gegenüber von ihnen hält. Das Ergebnis: Sie unterschätzten systematisch, wie sehr ihre Gesprächspartner sie mochten und ihre Gesellschaft genossen. Die Forschenden nennen das die Liking Gap.
Der Effekt zeigte sich im Labor, unter Studierenden im ersten Jahr im Wohnheim und bei Teilnehmenden eines Workshops zur persönlichen Entwicklung. Im Wohnheim hielt er sogar mehrere Monate an. Ein Geschäftsgespräch am Messestand haben die Studien nicht untersucht. Die Richtung ist trotzdem ein brauchbarer Hinweis: Dein Gegenüber fand das Gespräch vermutlich angenehmer, als du denkst.
Eine zweite Studie passt dazu. Kumar und Epley (2018) ließen Versuchspersonen Dankesbriefe schreiben und vorhersagen, wie die Empfänger reagieren. Die Schreibenden unterschätzten, wie positiv sich die Empfänger fühlten, und überschätzten, wie unangenehm ihnen der Brief sein würde. Auch hier ging es um Dankbarkeit im privaten Umfeld, nicht um Akquise.
Für deine Follow-up-Mail heißt das trotzdem: Ein ehrliches Danke für ein gutes Gespräch kommt vermutlich besser an, als es sich beim Schreiben anfühlt. Wie du solche Gespräche überhaupt ins Rollen bringst, steht im Ratgeber zum Small Talk.
Was du direkt nach dem Gespräch notierst
Die beste Follow-up-Mail entsteht nicht am Schreibtisch, sondern zwei Minuten nach dem Gespräch. Dann weißt du noch, worüber ihr gesprochen habt. Wie schnell Gelerntes verblasst, zeigt die klassische Vergessenskurve von Hermann Ebbinghaus. Murre und Dros (2015) haben sie repliziert: Eine Versuchsperson lernte Silbenlisten und lernte sie nach Abständen von 20 Minuten bis 31 Tagen erneut.
Die Ersparnis beim Wiederlernen, ein Maß für das Behaltene, lag nach 20 Minuten bei rund 47 Prozent und nach einem Tag bei rund 32 Prozent. Nach 31 Tagen waren es nur noch rund 4 Prozent. Die Grenzen sind deutlich: Gelernt wurden sinnlose Silben, und es war nur eine Person. Ob sich das Muster auf Gespräche übertragen lässt, hat die Studie nicht geprüft.
Als Praxis-Rat spricht es trotzdem für eine Notiz noch am selben Tag. Diese sechs Punkte reichen:
- Anlass und Ort: Welches Event, welcher Vortrag, welcher Stand.
- Das Thema: Das eine Problem, über das ihr am längsten gesprochen habt.
- Dein Versprechen: Was du zugesagt hast, etwa einen Artikel, eine Vorlage oder einen Kontakt.
- Ein persönliches Detail: Der Marathon im Frühjahr, der Umzug nach Leipzig, das neue Büro.
- Der nächste Schritt: Was ihr vereinbart habt oder was du vorschlagen willst.
- Du oder Sie: Wie ihr euch im Gespräch angesprochen habt.
Das kannst du auf die Rückseite der Visitenkarte schreiben, ins Handy tippen oder als Sprachnotiz aufnehmen. Wichtig ist nur, dass es am selben Tag passiert. Wie du Karten danach sauber ins Adressbuch bekommst, erklärt der Ratgeber zum Visitenkarten digitalisieren.
Mit Relavo: Statt zu tippen, diktierst du nach dem Gespräch rund 40 Sekunden. Transkribiert wird auf dem Gerät, daraus entstehen Notiz, Tags und der nächste Schritt. Beta kostenlos testen
Wann du die Follow-up-Mail schickst
Eine feste Regel aus der Forschung gibt es dafür nicht. Ein guter Praxis-Rat ist ein Fenster von ein bis zwei Werktagen nach dem Event. Dann ist das Gespräch bei beiden noch präsent. Gleichzeitig hat dein Gegenüber den ersten Stapel Mails nach dem Event schon hinter sich.
Drei Situationen verschieben dieses Fenster:
- Mehrtägige Messe: Wer am Stand arbeitet, hat während der Messe wenig Zeit für Mails. Schick deine Follow-up-Mail dann lieber am ersten ruhigen Werktag danach.
- Konkretes Versprechen: Hast du etwas zugesagt, schick es, sobald du es hast. Ein Versprechen, das eine Woche liegt, wirkt schwächer als eine kurze Mail mit einem Link.
- Stammtisch oder Abendevent: Hier reicht oft eine kurze Nachricht am nächsten Vormittag.
Wichtiger als die genaue Stunde ist, dass du überhaupt schreibst. Eine Follow-up-Mail nach fünf Tagen ist besser als keine. Und wenn du erst nach zwei Wochen dazu kommst, sag es offen und knüpf trotzdem am Gespräch an.
So baust du eine Follow-up-Mail auf
Eine gute Follow-up-Mail hat fünf Teile. Keiner davon ist lang, jeder hat eine Aufgabe.
- Betreff: Nenne Anlass und Thema, zum Beispiel „Unser Gespräch zur Preisgestaltung, Fachkongress Köln“. Ein Betreff wie „Follow-up“ geht im Posteingang unter.
- Anker: Der erste Satz knüpft an ein konkretes Detail aus dem Gespräch an. „Schön, dass wir uns kennengelernt haben“ könnte jeder schreiben.
- Mehrwert: Liefere, was du versprochen hast, oder etwas Nützliches zum Thema. Ein Link oder eine kurze Unterlage reicht, kein zwölfseitiges Portfolio.
- Nächster Schritt: Schlag genau einen Schritt vor, möglichst konkret. Zwei Terminoptionen sind leichter zu beantworten als „Lass uns mal telefonieren“.
- Abschluss: Ein kurzer Gruß und eine Signatur mit Telefonnummer und Website.
Halte die Mail kurz. Als Faustregel sollte sie auf dem Handy ohne langes Scrollen lesbar sein. Mehrwert statt Drängeln heißt: Du bietest etwas an und lässt dem Gegenüber die Entscheidung.
| Statt | Besser |
|---|---|
| „Schön, dass wir uns kennengelernt haben.“ | „Dein Punkt zu Tagessätzen bei Bestandskunden geht mir nicht aus dem Kopf.“ |
| „Ich wollte mich mal melden.“ | „Hier ist die Checkliste, die ich dir am Stand versprochen habe.“ |
| „Lass uns mal telefonieren.“ | „Passt dir Dienstag oder Donnerstag um 10 Uhr für 20 Minuten?“ |
| „Anbei mein Leistungsportfolio.“ | „Hier der Link zu dem Fall, über den wir gesprochen haben.“ |
| Betreff „Follow-up“ | Betreff „Unser Gespräch zu Lead-Qualifizierung, Messe München“ |
Du oder Sie?
Übernimm die Anrede aus dem Gespräch. Habt ihr euch auf dem Event geduzt, wirkt ein plötzliches Sie distanziert. Warst du unsicher, bleib beim Sie, das Gegenüber kann dir das Du in der Antwort anbieten. Im Zweifel entscheidet dein Eindruck aus dem Gespräch, nicht eine Branchenregel.
Vorlagen für Event, Messe und Stammtisch
Die folgenden Muster sind Gerüste. Ersetze alles in eckigen Klammern und schreib nur, was stimmt. Eine Vorlage, die nach Vorlage klingt, verschenkt den Vorteil der persönlichen Follow-up-Mail.
Vorlage 1: Follow-up-Mail nach einem Networking-Event
Passt zum Beispiel für einen Solo-Berater nach einem Fachkongress, mit Du.
Betreff: Unser Gespräch zu [Thema], [Eventname]
Hallo [Vorname],
danke für das Gespräch gestern beim [Event]. Dein Punkt zu [konkretes Detail] hat mich auf dem Heimweg noch beschäftigt. Wie versprochen, hier der Link zu [Artikel, Vorlage oder Kontakt].
Wenn du magst, tauschen wir uns 20 Minuten dazu aus, wie du [Problem] angehen willst. Passt dir [Tag] um [Uhrzeit] oder [Tag] um [Uhrzeit]?
Viele Grüße
[Name]
Vorlage 2: Follow-up-Mail nach der Messe
Passt zum Beispiel für eine Sales-Freelancerin, die auf einer Messe Gespräche geführt hat, mit Sie.
Betreff: Unser Gespräch auf der [Messe]: [Thema]
Guten Tag [Anrede] [Nachname],
vielen Dank für das Gespräch auf der [Messe]. Sie hatten erwähnt, dass [Situation, zum Beispiel: Ihr Vertrieb zu viele unpassende Anfragen bekommt]. Dazu habe ich Ihnen [Unterlage oder Fallbeispiel] angehängt, zwei Seiten, kein Prospekt.
Wäre ein kurzes Telefonat in der Woche nach der Messe hilfreich? Ich könnte am [Tag] oder [Tag] vormittags.
Freundliche Grüße
[Name, Telefonnummer]
Vorlage 3: Kurze Nachricht nach dem Stammtisch
Passt zum Beispiel für einen Agenturinhaber, der beim Branchen-Stammtisch eine Empfehlung versprochen hat. Setz die empfohlene Person nur in Kopie, wenn sie vorher zugestimmt hat.
Betreff: [Vorname] und [Vorname], wie besprochen
Hallo [Vorname],
schön, dass wir gestern beim [Stammtisch] ins Reden gekommen sind. Du suchst jemanden für [Thema]. Ich habe [Name] gefragt, und [Name] freut sich auf deine Mail. Ich setze euch beide hier in Kopie.
Bis zum nächsten Stammtisch
[Name]
Solche Empfehlungen sind oft der wertvollste Teil eines Follow-ups. Warum sie funktionieren und wie du sie planst, steht im Ratgeber zum Empfehlungsmarketing.
Nachfassen, wenn keine Antwort kommt
Keine Antwort ist nicht automatisch ein Nein. Manchmal ist die Mail untergegangen, manchmal passt das Thema gerade nicht. Ein vernünftiger Rhythmus als Praxis-Rat: eine erste Nachfrage nach etwa einer Woche, eine zweite nach zwei bis drei weiteren Wochen, danach Pause.
Bring bei jeder Nachfrage etwas Neues mit, statt nur zu fragen, ob die Mail angekommen ist. Und biete einen freundlichen Ausweg an. Wer ohne Druck Nein sagen kann, antwortet eher überhaupt.
Vorlage 4: Nachfrage-E-Mail
Betreff: Re: [ursprünglicher Betreff]
Hallo [Vorname],
ich hänge mich kurz an meine Mail von letzter Woche. Mir ist noch [neuer Hinweis, Artikel oder Termin] eingefallen, der zu [Thema] passt. Falls das Thema gerade nicht dran ist, ist das völlig in Ordnung.
Sag mir gern kurz Bescheid, dann melde ich mich im [Monat] noch einmal.
Viele Grüße
[Name]
Nach der zweiten Nachfrage ohne Antwort lässt du den Kontakt ruhen. Das Netzwerk ist damit nicht verloren. Beim nächsten Event oder mit einem neuen Anlass kannst du wieder anknüpfen. Wer Menschen ohne vorheriges Gespräch anschreibt, bewegt sich in einem anderen Feld, dazu mehr im Ratgeber zur Kaltakquise.
Mit Relavo: Du setzt den Kontakt auf „Wartet“ und legst die Nachfrage als Aufgabe mit Fälligkeit an. Ist sie fällig, erinnert dich die App automatisch, etwa mit „Versprechen fällig“. Beta kostenlos testen
Was du rechtlich in der Follow-up-Mail schicken darfst
Eine persönliche Mail, die an euer Gespräch anknüpft, ist etwas anderes als ein Newsletter. Heikel wird es, sobald die Mail Werbung ist. § 7 UWG regelt unzumutbare Belästigungen. Nach Absatz 2 Nummer 2 gilt Werbung per elektronischer Post stets als unzumutbare Belästigung, wenn keine „vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt“.
Eine übergebene Visitenkarte ist nach diesem Wortlaut keine ausdrückliche Einwilligung, deinen Newsletter zu bekommen. Wer Adressen vom Messestand einfach in den Verteiler übernimmt, geht deshalb ein Risiko ein. Die Ausnahme in Absatz 3 hilft nach einem Event meist nicht. Sie setzt unter anderem voraus, dass du die Adresse „im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung“ vom Kunden erhalten hast.
Wo genau die Grenze zwischen persönlicher Antwort und Werbung verläuft, hängt vom Einzelfall ab. Als Praxis-Rat: Bleib beim Gespräch, schick das Versprochene und frag nach dem nächsten Schritt. Hol eine Einwilligung ein, bevor du jemanden in einen Newsletter aufnimmst. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.
Mehr zum rechtlichen Rahmen findest du im Abschnitt zum Recht im Ratgeber zur Kundenakquise. Was beim Speichern von Kontaktdaten gilt, erklärt der DSGVO-Guide für digitale Visitenkarten.
Typische Fehler in der Follow-up-Mail
Die meisten Fehler entstehen aus Zeitdruck. Diese fünf lassen sich leicht vermeiden:
- Sammelmail an alle: Eine Mail an zwanzig Kontakte mit identischem Text ist keine Follow-up-Mail, sondern ein Rundschreiben. Das merkt jeder.
- Nur über dich reden: Portfolio, Referenzen, Leistungen. Das Gegenüber sucht in der Mail zuerst sich selbst und sein Thema.
- Kein nächster Schritt: Ohne Vorschlag bleibt die Mail freundlich und folgenlos.
- Zu viele Anhänge: Ein Link oder eine Seite reicht. Große Anhänge landen eher im Spam oder werden nie geöffnet.
- Newsletter ohne Einwilligung: Die Adresse aus dem Gespräch gehört nicht automatisch in deinen Verteiler.
Follow-ups als Routine statt Kraftakt
Eine einzelne Follow-up-Mail schreibt sich schnell. Schwierig wird es nach einem Event mit zwanzig Kontakten, wenn der Alltag weiterläuft. Hilfreich ist eine feste Routine: am Eventabend die Notizen vervollständigen, am nächsten Werktag die Mails schreiben, Nachfragen direkt im Kalender eintragen.
Wie du dich schon vorher auf ein Networking-Event vorbereitest, damit du danach weißt, wem du schreibst, steht in einem eigenen Ratgeber. Und wie aus einzelnen Kontakten über Monate ein tragfähiges Netz wird, zeigt der Beitrag zum Netzwerk aufbauen als Selbstständiger.
So geht es mit Relavo
Das Schwierige an der Follow-up-Mail ist selten der Text. Schwierig ist, nach dem Event noch zu wissen, wem du was zugesagt hast. Genau dafür entsteht Relavo, die Networking-App für Selbstständige. Sie behält Anlass, Thema und Versprechen für dich, damit aus dem Treffen etwas wird:
- Voice Capture: Nach dem Gespräch diktierst du rund 40 Sekunden. Transkribiert wird auf dem Gerät, daraus entstehen Notiz, Tags und der nächste Schritt. Die Notizen aus dem Abschnitt oben schreibst du also nicht, du sprichst sie.
- Kontaktstatus und Aufgaben: Jeder Kontakt hat einen Status (Neu, In Kontakt, Wartet, Gewonnen), dazu Notizen und Aufgaben mit Fälligkeit. Dein Versprechen („Link schicken bis Freitag“) steht als Aufgabe da, nicht nur im Kopf.
- Erinnerungen: Relavo erinnert dich automatisch, etwa mit „Versprechen fällig“ oder „Du hast lange nicht mit Sandra gesprochen“. Die Nachfrage nach einer Woche, die du sonst vergisst, kommt von allein.
- Kontakt direkt aus der App: Du meldest dich aus der App heraus und behältst den Überblick über jede Interaktion mit dieser Person.
- Digitales Profil und NFC-Karte: Dein Gegenüber sieht beim Tap, wer du bist, und kann direkt seine Kontaktdaten hinterlassen. Dann musst du keine Karte mehr abtippen.
Die Mail selbst schreibst du weiter selbst. Das ist Absicht: Eine Follow-up-Mail wirkt, weil sie persönlich ist. Relavo sorgt nur dafür, dass du den Stoff dafür hast und den Zeitpunkt nicht verpasst. Disclosure: wir entwickeln mit Relavo selbst eine Lösung in dieser Kategorie.
Relavo läuft jetzt als Beta. Du kannst die App auf deinem iPhone ab iOS 26 über TestFlight testen. Die Beta ist kostenlos, du gibst keine Zahlungsdaten an. Wir schalten jede Anmeldung einzeln frei und melden uns per Mail mit dem Link. Dafür bitten wir dich um ehrliches Feedback: Was fehlt, was hakt, was hilft dir im Alltag? Ein Screenshot über TestFlight oder eine Mail an beta@relavo.de reicht.
Quellen und weiterführende Belege:
- Boothby, E. J., Cooney, G., Sandstrom, G. M., Clark, M. S. (2018): The Liking Gap in Conversations: Do People Like Us More Than We Think? Psychological Science, 29(11), 1742-1756.
- Kumar, A., Epley, N. (2018): Undervaluing Gratitude: Expressers Misunderstand the Consequences of Showing Appreciation. Psychological Science, 29(9), 1423-1435.
- Murre, J. M. J., Dros, J. (2015): Replication and Analysis of Ebbinghaus‘ Forgetting Curve. PLOS ONE, 10(7), e0120644.
- Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), § 7 Unzumutbare Belästigungen.
- Duden online: Follow-up.
- Duden online: nachfassen.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
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